Unsere Stern-Demo
am 26. Juni 2021

Wir verabschieden uns vom Gedanken, dass eine Institution das Monopol auf Ausrichtung einer CSD-Pride-Demonstration hat. Am Samstag, 26. Juni 2021, startet erstmals eine hybride Stern-Demo der LGBTQIA+-Community. Mit diversen Themenschwerpunkten bewegen sich Einzeldemos der Community aus verschiedenen Berliner Bezirken gemeinsam in Richtung Alexanderplatz. Mit Hilfe der corona-konformen Einzeldemos sollen große Menschenansammlungen vermieden werden.

Aber vor allem geben die Einzeldemos den in Berlin seit Jahrzehnten in der LGBTQIA+-Community so diversen und vielfältigen Menschen Sichtbarkeit und Raum. Die Stern-Pride-Demo soll allen die Möglichkeit bieten, sich in ihrer Unterschiedlichkeit gemeinsam zu zeigen.

Unsere Demos Am 26. Juni 2021

Genaue Startpunkte, -zeiten und Routen werden noch bekannt gegeben. Wenn du mit einer eigenen Demonstration an der Stern-Demo teilnehmen möchtest, kontaktiere uns gerne unter kontakt@csdberlinpride.de.

EAST PRIDE

Verantwortliche Ansprechpartner:innen
Anette Detering, Wolfgang Beyer und Christian Pulz † 

Die Demo startet mit einem evangelischen LGBTQIA+-Gottesdienst an der Gethsemanekirche, die durch eine Predigt des evangelischen Bischofs von Berlin, Christian Stäblein, begleitet wird. Anschließend bewegt sich die Demo entlang historischer Orte der Lesben- und Schwulenbewegung der DDR, die u.a. von Christian Pulz, u.v.a. Aktivist:innen wie Marina Krug, Bettina Dziggel, Eduard Stapel, Peter Birmele, Volker Gasser in der DDR mit begründet wurden.

Queerschutz Now!

Verantwortliche Ansprechpartner:innen
Baffolo Meus von Travestie für Deutschland e.V.

Auf dem Neuköllner Demozug will der Travestie für Deutschland e.V. auf die desolate Situation der LGBTQIA+ Infrastruktur sichtbar machen. Im Streckenverlauf gibt es dazu Redebeiträge aus der Clubszene, aus Kultur und Gastronomie. Darüber hinaus wollen wir die Situation der T*-Community herausstellen, die in ihrem politischen und gesellschaftlichen Kampf unseren Rückhalt hat.

Die Demo-Strecke, beginnend am Hermannplatz, soll die Dykes & Tunten & Queeroes vereinen und ein kämpferisches Signal senden: Wir bleiben queerful und solidarisch!

QTIBIPOC United

Verantwortliche Ansprechpartner:innen
Achan Malonda und Marco Linguri

Die Demo ab Kreuzberg ist geprägt von feministischen Themen, der Rassismus-Debatte innerhalb der Community und der Situation von Trans- und Intersexualität und Menschen, die sich als non-binär definieren und wird von Akteur*innen der LGBTQIA+-Community gestaltet. Rassismus wirkt in allen Bereichen unserer Gesellschaft und somit gibt es selbstverständlich auch rassistische Strukturen innerhalb der queeren Community. Die spezifischen Positionen des LGBTQIA+-Spektrums von Menschen, die durch Rassifizierung und Migrantisierung zusätzlich marginalisiert sind, waren in den letzten Jahren auf den großen CSDs kaum sichtbar. Das soll sich in diesem Jahr ändern. 

Sichtbarkeit und Sicherheit
Stern-demo aber Corona-Konform

Demo-Teilnehmer:innen

Die Sicherheit aller Teilnehmer:innen hat höchste Priorität, daher werden sowohl die Einzeldemos als auch die Abschlusskundgebung unter Einhaltung der aktuell geltenden Hygienemaßnahmen durchgeführt. Infos für Demoteilnehmer:innen veröffentlichen wir rechtzeitig. Damit die CSD-Demo für alle Menschen sichtbar wird, übertragen wir die Stern-Demo aber auch online auf unserer Website und Facebook.

Demo-Anmelder:innen

Wie im vergangenen Jahr entwickeln wir auch 2021 die Stern-Demo in enger Abstimmung mit der Versammlungsbehörde und der Polizei. Um große Menschenansammlungen zu vermeiden, sieht das Konzept der Stern-Demo einzelne Strecken in verschiedenen Berliner Bezirken mit diversen Community-Schwerpunkten vor. Informationen zur Erarbeitung eines erforderlichen Hygienekonzepts erhalten Demo-Anmelder:innen hier: kontakt@csdberlinpride.de.

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